MELTEMI

ROTATIONSPRINZIPIEN

KlingKlangstallation Meltémi

Meltémi – der Wind, der Glocken läuten lässt

Der Meltémi tritt in der Ägäis stets zwischen Juni und September auf. Meist setzt er am späten Vormittag ein, steigert sich tagsüber bis Windstärke 5 bis 6. Er flaut gegen Abend allmählich ab, wenn er von einem nordwärts gerichteten Landwind aufgehoben wird. Ab Windstärke 6 ist der Fährverkehr zwischen den Inseln erheblich eingeschränkt, bei heftigeren Meltémi-Stärken geht dann in der Ägäis gar nichts mehr. Doch die Griechen klassifizieren ihren Meltémi nicht durch Zahlenangaben, sondern geben ihm liebevoll Namen:

Karekládos: Er bläst Stühle (Karékles) um.
Trapezádos: Ein Meltémi mit dieser Kraft wirft Tische (Trapézia) um.
Kabándos: Er bringt die Kirchenglocken (Kabána) zum Läuten

Die Windräder von Christoph Göpner entstanden im Sommer 2009 auf der ägäischen Insel Naxos. Die Bedingung für den Bau war, dass nur Materialien, die am Strand zu finden waren, benutzt werden durften. Abfall wird zu Kunst. Und mit den bezaubernden Windspielen hat der Künstler eine Möglichkeit gefunden, das wohlige Strandgefühl mit in die Heimat zu nehmen.
Mehr Informationen finden Sie unter www.sonnendeck.fm unter Meltemi, dort gibt es auch einen kleinen Film über die Meltemis bei der Arbeit.

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